10 Tage Trailreiten in Chile, Südamerika

Aus dem Tagebuch von Anja von ihrer 10 Tagestour im Sommer 2008

Nachdem wir über Nacht von Santiago, nach ca. 10 ½ Stunden Busfahrt in Pucon ankamen, wurden Fatine, die im Bus zufällig neben mir saß und auch nach Antilco wollte, und ich von Alexandra, einer echten Puconina, wie sie sich selbst vorstellt, abgeholt.<img src="trailreiten-bilder-anja/chile-trailreiten-anden-patagonien-bericht-anja_clip_image002_0005.jpg" alt="h" width=Brücke über Trancura, Trailreiten in Chile, Südamerika Im gelben VW-Bus saßen schon Enna und Micha aus Berlin die, wie wir dann erfuhren, ebenfalls ein paar Tage mit uns zusammen reiten wollten. Jetzt fehlte nur noch Jelena aus Dresden und unsere Reitgruppe wäre komplett. Alexandra fuhr uns 12 km über, für uns Europäer unwegsam anmutende Straßen und eine Hängebrückenkonstruktion, zu der ich erst viel später, nach etlichen Überquerungen, Vertrauen bekommen sollte, zur Farm Antilco. Schon während der Busfahrt, als es langsam heller wurde, sah man wie grün die Landschaft ist. Jetzt kamen zunehmend Berge und auch Vulkane hinzu. So grün und so schön hatte ich mir die Natur in Chile gar nicht vorgestellt. Bei der Ankunft auf Antilco lernten wir dann auch gleich Carmen, Fatines Freundin aus München, und Cathy aus Sydney kennen, die beide ein Praktikum auf der Farm machen. Die Zwei zeigen uns unsere Cabanas, in der wir die Nacht verbringen werden und uns erst einmal bis zum frühen Nachmittag ausruhen können. Denn dann starten wir bereits zu unserem Einführungsritt auf dem wir unsere Pferde für die nächsten Tage kennen lernen. Bevor es los geht erfahren wir noch, auf wie wenig wir unser Gepäck beim Ritt reduzieren müssen; es soll nämlich in nur eine einzige Packtasche gehen… Als kurze Zeit später auch endlich Jelena ankommt sind wir startbereit. Ich bekomme eine schwarze Stute mit Namen Canela, was Zimt heißt. Vier Stunden geht es durch die wunderschöne Landschaft. Wir haben immer die Berge im Auge. Es geht entlang eines türkisfarbenen Flusses durch Mapuchegebiet. Die Indianer leben hier meist auf kleinen Farmen, in einfachen Häusern von Wiesen umgeben auf denen wir Schafe, oft auch Pferde und immer einige Hunde sehen. Viele erste Eindrücke: der Dunst, der über den Bergen hängt und uns die Sicht auf die Vulkanos versperrt, die vulkanischen Felsblöcke überall… Alles ein fantastisches Erlebnis! Schnell wird auch klar, daß sich alle Menschen ganz gut verstehen. Was will man mehr? Mit „meiner“ Canela komme ich gut zu Recht obwohl mir Carmen ihre Eigenarten geschildert hat: einen fremden Reiter testet sie aus. Dies legt sich aber wenn man schnell genug reagiert. Nach der halben Strecke machen wir ein kleines Picknick am Fluß. Immer wieder nutzen wir die Gelegenheit für einen schönen Galopp, denn ab morgen wird das mit den voll bepackten Pferden nicht mehr all zu häufig gehen. Schließlich erreichen wir zufrieden mit uns und den Pferden wieder die Farm wo es nach dem Absatteln bald das Abendessen gibt, was alle recht hungrig erwarten. Gruppe von Reitern beim  Trailreiten in Chile, SüdamerikaHier lernen wir auch Mathias, der sich beim Satteln kurz vorgestellt hatte, endlich etwas besser kennen. Wir unterhalten uns alle sehr angeregt bis es plötzlich romantisch wird: Stromausfall! Das kommt hier schon mal vor, ist in diesem Fall aber zum Glück recht schnell behoben – was nicht immer so ist… Nach diesem erlebnisreichen Tag fallen alle todmüde ins Bett… Das Einschlafen wird einem nicht leicht gemacht denn es beginnt zu regnen. Der Regen wird immer heftiger und trommelt die ganze Nacht auf’s Dach! Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, daß „die Sonne scheint wenn Engel reiten“… Trailreiten in den Anden Wasserfälle auf dem Trailritt
Donnerstag, 27. März 2008 Gestern Morgen ging’s los, mit den Pferden in Richtung Berge. Zum Glück hat es sich in der Nacht ausgeregnet und wir sollten während des ganzen Rittes keinen Tropfen Regen abbekommen! Wir sind zu acht: Carmen und Cathy, Louis unser chilenischer Guide, Jelana, Enna, Micha, Fatine und ich.Reiter vor See und Vulkan Villarrica auf  Trailritt in Chile, Südamerika Die Stimmung könnte besser nicht sein und so geht es die ersten vier Stunden auf hartem, geschottertem Untergrund entlang des Lago Caburgua. Hier ist nach Aussage von Carmen wohl eins der teuersten Wohngebiete von Chile und auch die Präsidentin,  3 Reiter zu Pferd , Guides beim Trailreiten in Chile, SüdamerikaMichelle Bachelet, hat hier ein „Wochenendhaus“. Die Häuser sind sehr gepflegt und wir sehen immer wieder die Bewässerungsanlagen der schön angelegten Gärten. Um zwei Uhr machen wir am Ufer des Sees Mittagspause. Die Landschaft ist weiterhin so unwirklich und man glaubt noch gar nicht hier in Chile zu sein. Endlich sind auch mal der Dunst und auch die tief hängenden Wolken verschwunden, so daß wir schließlich einen tollen Blick auf den Vulkan haben. Dann geht es hoch in die Berge. Die Pferde sind wahnsinnig trittsicher, das muß man sagen! Teilweise reiten wir durch Regenwald und gegen fünf haben wir unser erstes Nachtlager erreicht: ein schönes, sonniges Fleckchen Land an einem Fluß gelegen, mit viel Platz für die Pferde. Louis schleppt gleich mit seiner Stute Loca – die Verrückte – Holz für ein Lagerfeuer an, auf dem dann auch gekocht wird. „Cowboyromantik“ kommt auf: Wie es in den Bergen so ist, verschwindet urplötzlich die Sonne und die Nacht, mit immer noch mehr werdenden Sternen, bricht herein. Wir sitzen noch lange am Feuer obwohl es schnell kalt wird. In dieser Nacht sollte es auch frieren und es wird die kälteste Nacht des ganzen Rittes! Am Morgen nach dem Frühstück fangen Louis, Carmen und Cathy dann die Pferde wieder ein, was einige Zeit dauert, denn sie haben sich auf der großen Fläche weit verstreut. In der Zwischenzeit bauen wir unsere Zelte ab und bald geht’s weiter nach San Sebastian wo es heiße Quellen gibt. Nach einem schweißtreibenden Reittag, wo wir die Pferde auch eine ganze Zeit lang über unwegsames Geröll den Berg hinunter geführt haben, ist es genau das Richtige sich abends in die heißen Becken zu legen und für die kalte Nacht aufzuwärmen. Ich liege in der wohligen Wärme und beobachte den Sternenhimmel. Ab und an sehe ich eine Sternschnuppe. Und ich lasse den Tag Revue passieren. Die Landschaft hier in Chile ist für uns Europäer kaum zu beschreiben: tolle Berge mit Regenwald, Bambú und immer wieder hören wir laut schilpende Papageien; zu schnell und zu aufgeregt um sich fotografieren zu lassen. Die Pferde sind trittsicher wie ich es noch nie erlebt habe! Und ich habe schon einige Wanderritte, auch in unwegsamem Gelände, gemacht… Sie gehen über lange Wegstrecken mit beeindruckend großen Felsbrocken, über Baumstämme, die gerade unter dem Pferdebauch durch passen, durch glitschige, steinige Flüsse und über riesige Steinplatten, die wie Treppenstufen in den Fels gemeißelt sind. Einfach ein toller, erlebnisreicher Tag, den wir beim Grillen überm offenen Feuer ausklingen lassen.
Samstag, 29. März 2008 Gerade sind wir wieder bei den Thermen in San Sebastian angekommen. Gestern und heute ging es durch den Urwald. Atemberaubende Impressionen!  Abednstimmung, Zelt am Seeufer, beim Trailreiten in Chile, SüdamerikaMan kann es mit Worten kaum beschreiben: uralte Bäume, die einen Umfang haben, daß sie von mehreren Menschen umfasst werden können. Viele hundert Jahre, wenn nicht sogar 1000de, haben diese irrsinnig hohen Bäume auf dem Buckel. Carmen sagt immer wieder: die kannte Napoleon schon. Ja, was würden uns die Bäume an Geschichten erzählen wenn sie reden könnten… Überall ist Bambú, dessen zartes Grün zwischendurch gern von den Pferden abgefressen wird. Eindrücke und Ausblicke die man nie vergisst und die die dicke Staubschicht, die seit zwei Tagen auf uns haftet, dreimal wieder wettmachen! Gestern dann sehen wir endlich die Papageien, die wir bisher immer nur gehört haben; grün schillernd fliegen sie in einem Schwarm über unsere Weide in San Sebastian. Und heute, kurz nach dem Aufbruch, der Blick auf die Laguna Isolda. Ein wunderschöner See mit Schilfgürtel mitten im Urwald! Wir können uns nicht satt sehen an der Natur! Und endlich sind auch in weiter Ferne die Anden zu erahnen… Immer wieder weite Täler und hohe Berge, Felsen und das Plätschern von Flüssen. Unvergeßlich und unbeschreiblich! Immer wieder staunt man über die Natur. Man hört weder Straßenlärm, noch Autobahnen oder Flugzeuge. Hier gibt es keine Alltagshecktick… Abendstimmung am Lagerfeuer beim  Trailreiten in Chile, SüdamerikaGestern hatten wir einen Lagerplatz auf einer Lichtung mitten im Urwald. Für die Pferde war ein „natürlicher“ Padock aus umgestürzten und gefällten Bäumen vorhanden… Jeden Abend gibt es ein Lagerfeuer und den Himmel über uns mit seinen abertausenden von Sternen… Es ist so schön einfach nur ins Feuer zu schauen oder sich hinzulegen und zu beobachten wie mit zunehmender Dunkelheit die Sterne mehr und mehr werden. Es ist so friedvoll und man ist glücklich…
Montag, 31. März 2008 Am Samstagabend kam auch Aldo, unser Guide für die letzten 3 Tage, nach San Sebastian geritten. Carmen, Fatine, Enna, Micha und Louis haben uns heute Morgen verlassen und es geht jetzt zu viert weiter. Aber zuvor war da noch der gestrige Sonntag mit neun Pferden und Reitern. Wenn man dachte, es kann nach den vorangegangenen Tagen nicht mehr besser werden – weit gefehlt! Aldo hat uns durch den absoluten Urwald geführt! Mit dem menschlichen Auge war für uns kein Weg mehr zu erkennen. Man findet langsam wirklich keine Worte mehr für die Schönheit der Landschaft und die Trittsicherheit der Pferde! Ich werde beim Reiten zu Hause zukünftig nicht mehr absteigen! Was Pferde wirklich zu leisten vermögen war mir bisher nicht klar! In unwegsamem Gelände schauen sie sich alles genau an und entscheiden sich dann eigenständig für den „richtigen“ Weg. Unglaublich! Einfach beeindruckend, wie auch immer und immer wieder die wunderschöne und unberührte Natur, die ich mir überhaupt nicht sooo grün vorgestellt hatte. Der Sonntag war für mich, von der Landschaft her, der bisher schönste Reittag.  Blick auf Labuna Alicia beim Trailreiten in Chile, SüdamerikaVon den Berggipfeln sieht man in weite, grüne Täler und auf der anderen Seite sieht man bewaldete Berge und weiter höher gelegen, sogar unbewachsene, nackte Felsen. Dazwischen Lagunen und auch die Vulkane Llanin und Villarrica. Man muß es sehen und erleben sonst glaubt man es nicht, und auch die Bilder geben nur einen Teil der Schönheit und Weite wieder… Am Sonntagabend kommen wir dann in der Laguna Goepinger an. Unser letzter gemeinsamer Abend bevor wir zu viert weiter reiten. Alexandra, die Carmen, Fatine, Enna und Micha am nächsten Morgen nach Antilco zurück bringen soll, wartet schon mit Lebensmitteln auf uns. Wir lassen den Tag mit gegrilltem Fisch, Araucarien-Likör und angeregten Gesprächen in Englisch, Deutsch und Spanisch ausklingen. Am nächsten Morgen sollten dann ganz früh die Pferde abgeholt werden. Wir sind extra zeitig aufgestanden um uns noch von unseren vierbeinigen Freunden zu verabschieden. Der Dunst hing mystisch über der Laguna und der Sonnenaufgang hat viele Lichtreflexe auf das Wasser gezaubert… Jelena, Cathy und ich bekommen drei „neue“ Pferde von Aldo. Ich suche mir Palomo – Täuberich -, den kleinen Schimmel aus, der am Abend schon frei auf der Weide rumgelaufen ist. Als wir aufbrechen ist der LKW immer noch in Sicht, der die anderen Pferde wieder nach Antilco bringen soll. Wir starten zu einer absoluten „Matschtour“ wie sich später noch herausstellt. Nach kurzer Zeit bereits geht es wieder nur berauf. Dabei merken wir schnell, daß Aldos Pferde längst nicht so trainiert sind wie die von Mathias. Ganz schnell läuft unseren Pferden der Schweiß in Strömen das Fell herunter. Dafür sind sie sehr fein geritten! Palomo hat einen sehr angenehmen Trab und man braucht „Galopp“ nur denken und schon springt er wunderbar rund und weich an. Und natürlich sind unsere Vierbeiner mit ihrer Trittsicherheit mit keinem Pferd in Deutschland zu vergleichen. Heute ist wirklich der Tag der tiefen Matschlöcher. Palomo und Flash, Cathys Pferd, versinken bis zum Bauch… Eine geballte Ladung landet auf meinem Rücken und meinem Hinterteil als ich vor Palomo durch den tiefsten Dreck gehe. Wieder mal unglaublich, was die Pferde leisten! Ein anstrengender Tag, aber wir sind glücklich. Aldo stellt uns die Möglichkeit auf viele Galoppaden für den nächsten Tag in Aussicht und Cathy und ich lassen den Tag in der Therma Panqui unterm Sternenhimmel ausklingen.
Donnerstag, 03. April 2008 Am Dienstag geht es gemütlich los, nichts ahnend, daß der Tag in einer Adventure-Tour enden wird… Wir haben ein solches Glück mit dem Wetter! Bisher hat es noch keinen Tropfen geregnet; nur der allerschönste Sonnenschein! Die Nacht bevor der Ritt begann hat es wie aus Eimern gekübelt und danach nicht mehr – zum Glück! Anja Beim Lassowerfen auf PferdAm Mittwoch beim Abendessen auf Antilco hat Mathias uns erzählt, daß er die letzte Silvestertour wegen Dauerregen abbrechen musste. Denn wenn es hier einmal regnet hört es nicht mehr auf! Auf alle Fälle ging es am Dienstag, wieder bei strahlendem Sonnenschein, von der Therma Panqui in gemächlichem Tempo, und fast ohne Höhenmeter, weiter. Vorbei an einem Baum voller Papageien. Leider lassen sie sich wieder nicht fotografieren, denn sie fliegen die ganze Zeit laut und hektisch durcheinander. Wie versprochen haben wir jede Menge Gelegenheiten für einen Galopp. Die Pferde von Aldo sind einfach super weich zu sitzen und reagieren sofort auf jede Hilfe. Ein absoluter Traum. Mittags dann werden wir von herzlichen Chilenen, die Aldo wohl von früheren Ritten her kennt, auf deren Farm eingeladen. Wir bekommen leckeren Salat, Brot und selber gemachte Brombeer-Marmelade. Der Besitzer lässt es sich nicht nehmen uns zum nahe gelegenen Wasserfall zu führen. Ein weiteres Naturerlebnis! Soweit so gut – und dann ging es in den Urwald! Wenn ich die letzten Tage schon dachte wir wären im Urwald – ein Trugschluß! Heute wird mit ca. 9 Stunden der längste Reittag. Der Weg ist immer und immer wieder versperrt von kreuz und quer liegenden Bäumen. Aldo schlägt uns den Weg mit der Machete frei!Es ist unglaublich, wo sich die Pferde dann durchwinden müssen! Einmal müssen Cathy, Jelena und ich fast eine Stunde auf Aldo warten als er den Weg checkt. Aber auch dort ist kein Durchkommen. Wieder müssen wir uns einen anderen Weg suchen. Irgendwann hängen wir regelrecht im Bambú fest. Wenn wir nicht höllisch aufpassen greift er nach unseren Haaren oder wir schrappen mit Mühe und Not mit unseren Satteltaschen an den eng stehenden, alten Bäumen vorbei. Es wird immer dunkler, die Sonne strahlt mit letzter Kraft durch die Baumwipfel während sie langsam unter geht, und ich sehe uns schon im Urwald übernachten. Ein etwas mulmiges Gefühl macht sich in mir breit ob wir es noch bis zu unserem Zeltplatz schaffen, bevor die Nacht vollends über uns hereinbricht.  hAlexandra wartet dort bestimmt schon seit Stunden am Lagerfeuer auf uns. Mit den letzten Sonnenstrahlen führt uns Aldo aus dem Gewirr von Bambú und Bäumen auf den Weg zum Lagerplatz. Geschafft! Bald darauf treffen wir auf Alexandra. Im Null Komma nichts sind die Zelte im Schein von Alexandras Lagerfeuer aufgebaut und wir grillen völlig ausgehungert Würstchen und Steaks. Der Tag war lang und voller Abenteuer und so fallen wir bald auf unsere Isomatten, nachdem wir uns von den drei Besuchern verabschiedet haben. Am Mittwochmorgen, unserem letzten Tag, reiten wir erst mal zu einem Aussichtspunkt von dem aus wir eine weitere Laguna bewundern können. Das haben wir gestern Abend in der Dunkelheit ja nicht mehr tun können. Der Tag führt uns gemächlich wieder zurück zur Laguna Goepinger, in dessen Nähe Aldo wohnt. Es ist der absolut staubigste Tag. Wie staubig, daß sollte man abends unter der Dusche sehen…Unterwegs treffen wir noch auf zwei Gauchos mit wunderschönen Pferden, die uns von da ab begleiten. Der Mann mit dem Mausfalben ist Aldos Nachbar, und der mit dem schokoladenbraunen Pferd ist der Sohn des Landbesitzers über dessen Grund wir reiten. Diesmal kommen wir sehr früh und absolut entspannt an der Laguna Goepinger an und haben sogar noch Zeit mit dem Lasso und im Galopp für Fotos zu posieren…Später holt uns Alexandra ab und bringt uns wieder nach Antilco, wo wir nach einer ausgiebigen Dusche und mehrfachem Haare waschen – das Wasser ist schon sehr braun – gemütlich mit Mathias und seiner Familie zu Abend essen. Wir lassen unser Abenteuer noch mal glücklich Revue passieren und sprechen mit leuchtenden Augen von diesem einzigartigen Naturerlebnis. Später fallen wir sichtlich geschafft in unser Bett – das erste Bett seit 8 Tagen! Ein unvergeßliches Erlebnis an das ich bestimmt noch oft denken werde, und das ich auf jeden Fall wiederhole